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Hier kommen 10 mehr oder weniger sinnvolle Fragen an Jens Peters, Sänger der Heavy Metal Band Neck Cemetery! Obwohl sie sich erst 2018 gegründet haben, durfte das Gespann aus Nordrhein-Westfalen schon im Sommer 2020 einen Plattenvertrag mit Reaper Entertainment Europe unterschreiben. Zu meinem Interviewpartner Jens sei noch gesagt, dass normalerweise er derjenige ist, der die Fragen stellt – als Redakteur für das Rock Hard Magazin. Umso schwieriger war es, mir originelle Fragen zu überlegen. Doch ich habe es versucht. Übrigens ist er dadurch auch der erste Musiker, bei dem ich keinen einzigen Tippfehler in den Antworten zu korrigieren hatte … 😉

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1. Welchen Song hast du zuletzt gehört und auf welchem Medium?

Gerade in diesem Moment läuft auf meinem Plattenspieler „The Devil Didn’t Make Me Do It“, der Opener der aktuellen Twin Temple-LP. Ziemlich coole Band.

2. Wenn du dich selbst interviewen könntest, welche Frage würdest du dir stellen? An dieser Stelle darfst du die Frage auch gerne beantworten 😉

Genau diese, und ich würde sie genau so beantworten. Fragen-ception. 😀

3. Wie fühlt es sich denn generell an, dass nun du derjenige bist, dessen Album bewertet wird und nicht umgekehrt?

Ganz natürlich. Wenn man sich mit seiner Musik an eine breitere Öffentlichkeit wagt – und das tut man heute dank des Internets im Grunde sofort, wenn man etwas veröffentlicht – dann muss man auch damit leben, dass das eigene Schaffen bewertet wird. Dass nicht jeder jede Mucke gut findet, liegt in der Natur der Sache und ist auch völlig okay. Wie heißt es so schön? „No hate, no fame.“ 😉

4. Womit hast du dir die letzten Monate die Zeit vertrieben? Wie viel Prozent davon entfielen auf Neck Cemetery?

Das Jahr 2020 verlief aufgrund der bekannten Umstände ganz anders als erwartet. Eigentlich wäre ich im Sommer von Festival zu Festival gedüst, so war weitestgehend Home Office angesagt. In Retrospektive war das im Bezug auf Neck Cemetery nicht übel, weil ich dadurch viel mehr Zeit hatte, mich um all die Dinge zu kümmern, die der neue Plattenvertrag mit sich bringt. Wir hatten ursprünglich im Grunde nur vor, das Album in kleiner Auflage entweder selbst oder über ein kleines Liebhaber-Label zu veröffentlichen. Dass es jetzt zu einer Zusammenarbeit mit Reaper Entertainment (bzw. im internationalen Vertrieb dann Universal Music) gekommen ist, war für uns selbst eine – natürlich freudige – Überraschung. Ich würde sagen, dass ich über die Sommermonate etwa 70 bis 80 Prozent meiner Freizeit in die Band gesteckt habe. Nach dem Release im Herbst wurde es dann deutlich ruhiger. Momentan arbeiten wir bereits mit Hochdruck an Songmaterial für den Nachfolger, da Gigs nach wie vor nicht in einem ansprechenden Rahmen möglich sind.

5. Wenn du jedes eurer Bandmitglieder mit einem Getränk vergleichen müsstest, wer wäre was?

Jetzt muss ich aufpassen, dass ich mir keine Feinde mache: Boris wäre aufgrund seines „Dungeon of Dänger“ (der sozusagen das Neck-Cemetery-Hauptquartier ist) definitiv ein Schreckenskammer-Kölsch. Lukas wäre ein starker Kaffee – immer voller Energie, und wenn er in die Kessel haut, nickt garantiert niemand ein. Matti wäre ein guter Scotch – und Yorck ganz klar ein Whiskey-Cola, denn mehr Rock’n’Roll geht nicht.

6. Deine Netflix & Chill Serienempfehlung für den Winter?

Wenn es Comedy sein soll, kann ich „Space Force“ mit Steve Carell empfehlen. Ist inzwischen schon etwas älter, die erste Staffel ist im vergangenen Frühjahr erschienen. Generell ein Stück weit nerdig, aber ziemlich charmant. Ansonsten ist im Spätsommer die zweite Staffel von „The Umbrella Academy“ an den Start gegangen, damit hatte ich auch meinen Spaß. Und dann gibt’s natürlich auch noch „The Mandalorian“, allerdings nicht auf Netflix, sondern auf Disney+. Die zweite Staffel war wieder der Knaller, ich freue mich jetzt schon auf kommenden Winter.

7. Beschreibe in maximal 5 Worten deine Meinung zu Quietschentchen.

Die sind schon reichlich quietschig.

8. Welchen in den letzten Jahren verstorbenen Musiker würdest du gerne zurückholen, um ein Duett mit ihm zu spielen?

Keinen. Die Toten haben sich ihre Ruhe verdient.

9. Wenn du einen Song über dieses Jahr schreiben müsstest, wie würde der Titel heißen?

Verrate ich nicht, kommt vermutlich auf unsere nächste LP. 😉

10. Alfred Hitchcock oder Tim Burton?

Kommt immer auf die Stimmung an, aber generell lieber Burton.

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